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90. Geburtstag von Sally Perel


Sally Perel – Hitlerjunge Salomon – ist 90 geworden und lässt Oberhausen herzlich grüßen. VHS Leiterin Gesa Reisz gratulierte ihm auf seiner Feier in Haifa/Israel und konnte ihm viele Glückwünsche und Grüße übermitteln.

Film

Am 6. Mai hat das ZDF eine 90-minütige Dokumentation mit Markus Lanz und seinem Team zu drei ZeitzeugInnen ausgestrahlt („Du sollst leben“). Einer der ZeitzeugInnen ist Sally Perel, mit dem das Fernsehteam in seine Geburtsstadt Peine, in seine zweite Heimat und Todesort seiner Eltern Lodz sowie seinen jetzigen Wohnort Tel Aviv gereist ist. Letzte Filmaufnahmen gab es an seinem Geburtstag, der in Haifa gefeiert wurde. Die Dokumentation ist noch in der Mediathek zu sehen: 

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2383006/"Du-sollst-leben!"

 

Ausstellung "95 Jahre VHS"

Geburtstagsfeier und Ausstellungseröffnung

Am Mittwoch, dem 3. Dezember 2014 lud die Volkshochschule ein zu einem Sektempfang: Mit der Feier des Jubiläums wurde die Ausstellung "95 Jahre VHS" mit Kursteilnehmenden, Dozentinnen und Dozenten, mit Ehemaligen und Freunden der VHS eröffnet. Der Kulturdezernent der Bezirksregierung, Ralph Zinnikus, unterstrich in seinem Grußwort ebenso wie unser Kulturdezernent Herr Tsalastras die Bedeutung der Volkshochschule als Bildungseinrichtung für unsere Stadt. Und Michael Weier gab Kurzweiliges aus der VHS-Geschichte zum Besten.

In der Ausstellung sind Exponate zur Geschichte der Bildungseinrichtung zu sehen. Auf Aluminiumtafeln wird mit Texten, Fotos und Zitaten auf die Zeit bis 1919 zurückgeblickt. Da erfährt der Besucher, dass die Sterkrader bei der Gründung einer Volkshochschule damals schneller waren. „Während in Mülheim und Sterkrade noch im Sommer 1919 Volkshochschulen entstanden, reagierte die Oberhausener Verwaltung noch nicht.“

Sie sehen auch, welche prominenten Persönlichkeiten sich in der VHS ein Stelldichein gaben. Darunter u.a. Hermann Prey, Werner Höfer, Hardy Krüger und Günter Grass, auch Ernst Bloch und Martin Heidegger beehrten Oberhausen. Eugen Roth mit seinem Oberhausen-Gedicht ist ebenfalls vertreten.

Der Wandel des Zeitgeistes wird anhand der Kursangebote für Frauen deutlich. Wurden sie 1919 mit Kursen für die Gattin und Mutter angesprochen, differenziert sich das Angebot für Frauen heute nach Themen wie Outfit, Homöopathie und Karate.

Weitere Exponate der Ausstellung sind Plakate, Skulpturen und Programmhefte.

Die Volkshochschule Oberhausen war 1948 die erste VHS, die einen „Hörerrat“ hatte, also den Teilnehmenden und Lehrenden Mitbestimmung ermöglichte. 1968 war die Oberhausener Volkshochschule die erste in Nordrhein Westfalen, die das Nachholen des Schulabschlusses ermöglichte.

Die Ausstellung konzipierten Ralf-Ingo Stöck und Michael Weier. „Die Materialfülle war so groß, dass uns die Auswahl schwer fiel. Für das 100-jährige Jubiläum haben wir schon Ideen, wir diese Ausstellung erweitert werden kann“, so Michael Weier.

 

 Besuchen auch Sie unsere Ausstellung im Foyer der 3. Etage im Bert-Brecht-Haus!

 

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